Aktuell, multimedial und dialogbereit: Der perfekte Newsroom





Aktuell, multimedial und dialogbereit: Der perfekte Newsroom


thinktank-pr.de.de
10.05.2018

Aktuell, multimedial und dialogbereit: Der perfekte Newsroom

Pressearbeit 2.0 ist deutlich mehr, als Meldungen über möglichst viele Presseportale zu versenden und auf die eigene Homepage zu stellen. Wer Journalisten und andere Multiplikatoren ansprechen will, sollte ihren unterschiedlichen Informationsbedürfnissen gerecht werden. Hier kommen drei Beispiele für einen gelungenen Newsroom.


Ein Newsroom bündelt die unterschiedlichen Online-Aktivitäten eines Unternehmens auf einer Webseite. Die Besucher (dazu zählen Journalisten, aber auch andere wichtige Multiplikatoren wie etwa Blogger) sollten auf dieser Seite möglichst einfach die für ihr Medium oder ihr spezifisches Interesse relevanten Informationen finden können.

Bei dem Aufbau und der Pflege eines Newsrooms sind drei Aspekte besonders wichtig:

Aktualität: Die Inhalte sollten immer hochaktuell sein. Es nützt auch ein aufwendig erstellter Newsroom nichts, wenn die dort zur Verfügung gestellten Materialen veraltet sind. Wichtig ist daher dass sich etwas tut auf der Seite. Neben klassischen Informationsmaterialen wie Pressemitteilungen oder Fakten zum Unternehmen lassen sich beispielsweise Bild-, Audio- oder Videomaterialen über die Seite verbreiten.

Multimedialität: Ein Newsroom sollte die verschiedenen Kanäle, auf dem das Unternehmen aktiv ist, bündeln. Dazu zählen Twitter oder Facebook ebenso wie YouTube, Xing oder Slideshare. Auf die jeweiligen Kanäle zu verlinken ist Pflicht, Real-Time-Elemente einzubinden – die beispielsweise die aktuellen Tweets live abbilden – noch besser.  Wer Journalisten echte Mehrwerte bieten will, befasst sich in seinem Newsroom aber nicht nur mit sich selbst, sondern beweist Kompetenz und einen Überblick über die Themenlandschaft. Das gelingt, indem weiterführende Links zu externen Quellen eingebunden werden.

Dialog: Ziel eines Newsrooms ist es aber nicht nur, die Besucher mit Informationen zu versorgen, sondern den Austausch zu ermöglich. Die Kontaktmöglichkeit zu den Verantwortlichen im Unternehmen spielt deshalb eine große Rolle. Niemand möchte lange nach Ansprechpartnern suchen müssen. Im Newsroom sollte daher an prominenter Stelle vermerkt sein, an wen sich die Besucher wenden können.

Neben diesen drei Punkten ist selbstverständlich oberstes Gebot, dass der Newsroom zu der Philosophie, den Werten und Zielen des Unternehmens passt. Das betrifft sowohl das Design der Plattform als auch den zur Verfügung gestellten Inhalten.

 

Hier kommen drei Beispiele für gelungene Newsrooms aus unterschiedlichen Branchen:

 

CocaCola

Der wohl berühmteste Softdrink Hersteller der Welt vernetzt in seinem Newsroom nicht nur sämtliche Social-Media-Kanäle. Die Besucher können sich auch die Pressemitteilungen anschauen und in einer umfangreichen Pressemappe erhalten sie Bild- und Videomaterial sowie Fakten zu der Marke und seinen Produkten. Die nächsten Events sind ebenfalls abgebildet und Kontaktdaten prominent platziert. Echt gelungen.

 

Allianz

Der Newsroom der Allianz veranschaulicht sehr schön, dass auch Unternehmen aus scheinbar weniger Social-Media-affinen Branchen eine solche Plattform sehr gut zu Gesicht steht. Die Seite der Allianz ist ansprechend, modern, aber trotzdem seriös und passt daher sehr gut zum Unternehmen. Besonderer Pluspunkt: Der Newsroom ist sehr gut strukturiert. Besucher sehen auf der Navigationsleiste rechts auf einen Blick, wo sie was finden.

 

Stuttgart

Dass ein Newsroom nicht nur Unternehmen vorbehalten ist, beweist die Stadt Stuttgart. Die Seite beeindruckt durch einen großen Bilderpool und Videomaterial. Aktuelle und bristante Themen wie Stuttgart 21 oder die Oberbürgermeister-Wahl, können außerdem direkt angewählt werden. Über eine Real-Time-Vernetzung zu Twitter sehen Besucher außerdem, was über Stuttgart gerade getwittert wird.

 

Über die Autorin:

Simone Nebelsieck ist verantwortliche Redakteurin für den PR-Professional und PR-Referentin bei Faktenkontor in Hamburg. Die Kommunikationswissenschaftlerin und IHK-zertifizierte PR-Referentin arbeitete während des Studiums als freie Journalistin für verschiedene Medien. Anschließend absolvierte sie ein Volontariat.



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