Damit Ihre Botschaft sicher ankommt: Klare Kommunikation statt sprachliche Verwirrung





Damit Ihre Botschaft sicher ankommt: Klare Kommunikation statt sprachliche Verwirrung





19.07.2018

Damit Ihre Botschaft sicher ankommt: Klare Kommunikation statt sprachliche Verwirrung

In der PR-Arbeit finden sich zahlreiche Beispiele für Fälle missglückter Kommunikation – in Kundenanschreiben, Informationsflyern und Bedienungsanleitungen. Dabei lassen sich zahlreiche Stolperfallen durchaus vermeiden.


Von einer kundenorientierten Kommunikation, die Vertrauen schafft und Sympathie erzeugt, lässt sich in vielen Fällen kaum sprechen. So manche Information kann selbst Interessierte schlicht in die Flucht schlagen – beispielsweise, wenn sich Leistungen hinter einer Flut an Fachausdrücken verstecken oder allzu ausschweifend beschrieben werden. Die Lösung für den Kunden ist in solchen Fällen in die zweite Reihe verbannt.

Fazit: Die Leser verstehen die Informationen und damit das Anliegen des Absenders nicht oder nur mühsam. Und wer nicht klar verstanden wird, dem bleibt der Zugang zu Kunden und Interessenten, zu Partnern und Mitarbeitern verschlossen. So lautet die Grundregel für jede Botschaft, für jeden Text:

  1. Wen wollen Sie ansprechen?
  2. Was interessiert Ihre Leser?
  3. Welche Informationen sind neu und informativ?
  4. Wie lässt sich die Lösung für den Kunden auf den Punkt bringen?

Setzen Sie sich auf den Stuhl Ihrer Leser. Überlegen Sie, welche Informationen diese wirklich benötigen. Was steht im Fokus? Was ist Dickicht an Beilagen? Was unnötiges Füllmaterial?

© ilco – stock.xchng

Auf den Punkt gebracht!

Bringen Sie Ihre Inhalte auf den Punkt. Denn es ist leicht, einen Sachverhalt auf fünf Seiten zu beschreiben. Das Ganze auf ein paar Sätze zu reduzieren, wird deutlich schwieriger. Egal, ob Sie eine neue Nudelvariation auf den Markt bringen, einen Tarif für Zahnersatz vorstellen oder eine verständliche Abrechnung versenden wollen. Für den eigenen Text heißt das Zauberwort also streichen und immer wieder kürzen. Nur so lassen sich die zentralen Aussagen hervorheben. Und die müssen stimmig sein.

Durchforsten Sie Ihre Botschaften!

Viele Leser von Anschreiben, Flyern oder auch Internetnews scannen Informationen nur noch ab. Sie überfliegen die Botschaften und nehmen Kernaussagen wahr. Das ist aber nur möglich, wenn der Text klar und auf Anhieb verständlich ist. Damit sind wir bei den Fachbegriffen.

In einem ersten Schritt müssen Sie Ihre Botschaften durchforsten.

  • Welche Ausdrücke sind für Ihre Zielgruppe überhaupt Fachbegriffe?
  • Welche davon sind für den Text unbedingt notwendig?
  • Lassen sie sich durch Synonyme oder bildhafte Beschreibungen ersetzen?

So wird Kommunikation möglich!

Wenn überhaupt sollten Sie sich auf einzelne Fachausdrücke beschränken, sie einmal erläutern und dann immer wieder nutzen. Damit schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen werden die Begriffe auf Dauer mit Ihrem Unternehmen verbunden. Zum anderen verstehen Ihre Leser sie wirklich – und dann ist Kommunikation überhaupt erst möglich.

Über die Autorin:

Ulrike Kruse, PR-Beraterin und -Texterin, unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen rund um die PR-Arbeit. Dabei greift sie auf eine mehr als 20jährige Praxiserfahrung im PR-Bereich verschiedener Unternehmen zurück sowie auf ein Marketingstudium und Journalismus-Ausbildung.

Für ihre Kunden entwickelt sie PR-Strategien und Konzepte, begleitet sie bei der Umsetzung, schreibt PR-Texte u. a. für Internetseiten, Flyer und Social Media-Profile. In ihrem Blog der Textredaktion finden Unternehmen zahlreiche Anregungen und Tipps für die eigene PR-Arbeit.


Reinhard, 19 Jul 2012, 20:56 Uhr

Wem solche banalen Selbstverständlichkeiten nicht bekannt sind, hat in dieser Branche schlicht nichts verloren. Frage mich, was der Titel "PR professional" ausdrücken soll bzw. welche Zielgruppen damit angesprochen werden sollen….Amateure?



Joe, 20 Jul 2012, 09:58 Uhr

Finde ich allerdings auch etwas oberflächlich, das gehört alles ohnehin zum grundsätzlichen Handwerkszeug eines PRler – stimme hier Reinhard zu. Hätte nach dem Einstieg auch eher konkrete Beispiele aus Kundenanschreiben, Informationsflyern und Bedienungsanleitungen erwartet.



Sabine, 20 Jul 2012, 12:56 Uhr

Aus Fehlern wird man klug. Auf Beispiele besonders misslungener Texte wäre ich auch neugierig gewesen.
Interessant finde ich aber auch, dass dieser vermeintlich schlichte Artikel über "Selbstverständlichkeiten" schon drei Kommentare bewirkt hat.



PR-Professional Redaktion, 30 Jul 2012, 16:58 Uhr

Vielen Dank für Ihr Feedback. Selbstverständlich wollen wir niemanden mit "Selbstverständlichkeiten" langweilen. Wir stellen aber immer wieder fest, das unsere Leser sich auf ganz unterschiedlichem Niveau bewegen und scheinbar Grundlegendes von besonders vielen Abonnenten gelesen wird. Wir freuen uns aber immer über Tipps und Anregungen. Schicken Sie uns gerne Hinweise, worüber Sie gerne etwas lesen möchten.
Viele Grüße,
Ihre PR-Professional Redaktion



Bilal, 10 Aug 2012, 01:33 Uhr

ja und ist das nicht sowas wie malen nach zahlen im kruwreoztre4tselheft von 19 69??^_^retroblumenebenso erinnert mich das auch an chemie physik unterricht 1975 ..atome.. :alien:..allerdings eher die verbindungsvorstellungen in meinem kopf we4hrend einer prfcfung ;-( :alien: ;-(und noch `was spe4ter .beschwipst nachts an der cote d sur liegen und den grossen wagen am himmel suchen :p daraus schliess ich nun die frage in welchen monat war ich in sfcdfrankreich ? =]



Ayush, 04 Feb 2013, 23:27 Uhr

Old Soldiers Never Die There is an old cookhouse, far far awayWhere we get pork and beans, three times a day.Beefsteak we never see, damn-all sugar for our teaAnd we are grdaually fading away. cho: Old soldiers never die,Never die, never die,Old soldiers never dieThey just fade away.“老兵永远不死,只会慢慢凋零”Privates they love their beer, ‚most every day.Corporals, they love their stripes, that’s what they say.Sergeants they love to drill. Guess them bastards always willSo we drill and drill until we fade away.



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