Hochmut, Neid und Völlerei – Die sieben Todsünden in Social Media





Hochmut, Neid und Völlerei – Die sieben Todsünden in Social Media


thinktank-pr.de.de
29.11.2018

Hochmut, Neid und Völlerei – Die sieben Todsünden in Social Media

Auf der BlogWorld & NewMedia Expo in New York, tummelten sich dieses Jahr Blogger, Podcaster und Netizens am Diskussionspodium. Der kanadische Social Media Experte Scott Stratten predigte in seinem Vortrag, sich nicht zu den sieben Todsünden der Social Media verleiten zu lassen.


1. Völlerei: Sich mit Usern zu verbinden, ist laut Stratten, der größte Nutzen von Social Media. Die Twitter und Facebook-Feeds zu automatisieren ohne dabei mit Ihrer Community in den Dialog zu treten, ist demnach der erste Schritt in Richtung Einbahnstraßen-Kommunikation. Twittern Follower ins Leere, dann ist die Chance auf Dialog vertan.

2. Hochmut: Fragen zu stellen wie „Was ist euer Lieblingsprodukt unserer Marke?“ ist nicht der richtige Weg, um User anzuregen. Im Social Web geht es nicht um das Unternehmen, sondern um die Nutzer. Außerdem sollte man davon absehen, nur positive Kommentare zuzulassen. So machen sich Unternehmen zur Lachnummer und das ist nicht die Message, die sich viral verbreiten sollte.

3. Faulheit: Durch Social Media hat sich die Reaktionszeit von Kommunikatoren drastisch verringert. Hieß es früher noch „Wir melden uns in ein paar Tagen“, sind es heute Stunden oder Minuten, die entscheidend sind.  Wenn Social Media nicht regelmäßig überwacht wird, dann sollte der Account gelöscht werden. Ein Social Media-Auftritt ohne Präsenz bringt nichts.

4. Geiz: Es gibt keine Abkürzung in das Social Web. 1.000 Freunde für 50€ haben keinen Zweck. Es geht nicht um Zahlen, sondern um Austausch und Diskussion. Mehr Fans gibt es nur dank besseren Content.

5. Wollust: Ein Social-Media-GAU ist einfacher ins Rollen zu bringen, als einem lieb ist. Wenn es jedoch dazu kommt, dann sollten Unternehmen zu Ihren Fehlern stehen und sich nicht hinter ihnen verstecken.

6. Neid: Wenn man etwas retweetet, dann sollte das nicht nur Lob für das eigene Unternehmen sein. Re-Tweets sind schön – „Self-Re-Tweets“ stinken nach Eigenlob.

7. Zorn: Wenn es Beschwerden hagelt, dann muss darauf reagiert werden, insbesondere wenn es konstruktive Kritik ist. Wird das Problem hinter den Kulissen geklärt, dann muss sichergestellt werden, dass dies auf allen Kanälen gepostet wird, damit die User mitbekommen, dass sich das Unternehmen kümmert. Das ist die Chance zu imponieren.

Auszüge aus:

"The 7 deadly sins of social media" von Maria Perez auf www.ragan.com. Der englische Originaltext dieses Leitfadens kann hier eingesehen werden.



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