Motivationssongs: Von mitreißend bis peinlich





Motivationssongs: Von mitreißend bis peinlich


thinktank-pr.de.de
26.04.2018

Motivationssongs: Von mitreißend bis peinlich

Um die Mitarbeiterbindung zu stärken, setzen einige Unternehmen auf eigene Motivationssongs. Bei der Belegschaft kann das einen Begeisterungssturm auslösen. Im schlimmsten Fall können peinliche Unternehmens-Hymnen aber auch schaden. 


„Flugzeuge im Bauch / im Blut Kerosin / kein Sturm hält sie auf / uns’re Air Berlin“, so ging er, der alte Firmensong der Fluggesellschaft Air Berlin. Er sollte zur Mitarbeitermotivation beitragen und die Belegschaft fest zusammenschmeißen. Inzwischen passen das Lied und das dazugehörige Video aber nicht mehr zum Unternehmen, wie Unternehmenssprecherin Melanie Schyja dem Tagesspiegel berichtet. Es gibt zwar ein neues Lied, aber der Kerosinsong hält sich hartnäckig in den Köpfen der Mitarbeiter.

 

Der Haken ist: Sind solche Firmensongs oder -videos erst einmal produziert und verbreitet, lassen sie sich nicht wieder zurücknehmen. Wenn Unternehmen ihre Meinung über das Ergebnis ändern oder es einfach nicht mehr zur (neuen) Philosophie passt, haben sie ein Problem. Außerdem ist es immer ein schmaler Grat zwischen einem mitreißendem Lied und einem eher peinlichen Schlager, für den sich die Mitarbeiter schämen. Motivationssongs oder -videos sollten deshalb gut überlegt sein und vor allem professionell umgesetzt werden. Ansonsten werden sie schnell zur Lachnummer und schaden vielmehr, als dass sie nützen.



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