29.11.2012

20 Gründe gegen Facebook

20 Gründe gegen Facebook sind in Wikipedia aufgelistet. Die Kritik reicht vom Ausspionieren privater Kontakte über das Veröffentlichen privater Nutzerdaten bis zur Gesichtserkennungssoftware. Nicht nur deutsche Datenschützer laufen Sturm gegen Facebook, selbst die amerikanischen Kollegen haben sich inzwischen eingeschaltet – und das will was heißen. Doch gibt es eine Alternative zu Facebook? Ja, und zwar der Aufbau einer eigenen Community.


Das Geschäftsmodell von Facebook beruht darauf, Nutzerdaten zu vermarkten. Jedes Unternehmen, das eine eigene Facebook-Präsenz aufbaut und mit seinen Kunden dort kommuniziert, hilft den Amerikanern dabei, die Informationen über seine Kunden anzureichern. Das ist ärgerlich, wenn Facebook diese Daten an Wettbewerber verkauft. Kritisch für die Reputation wird das Facebook-Engagement, wenn den Verbrauchern klar wird, was Facebook mit den gesammelten Daten macht oder in Zukunft machen will. Personalisierte Werbung und die Vorratsdatenspeicherung gehören heute schon zu den kritischen Themen, die auf überdurchschnittlich hohe Ablehnung bei den Deutschen stoßen. Das ergibt das Wutbürger-Barometer, das Faktenkontor und Toluna regelmäßig für die Wirtschaftswoche erheben. Datenschutzprobleme bei Facebook passen in dieses Raster hervorragend hinein und sind damit tendenziell reputationskritisch – nicht nur für Facebook, sondern auch für Unternehmen, die ihre Kunden aufgefordert haben, sie in Facebook zu besuchen und eigene Beiträge beizusteuern.

Aber auch aus Kommunikationssicht lohnt ein kritischer Blick auf Facebook. Ohne Zweifel ist Facebook eine Plattform, auf der Millionen von Deutschen unterwegs sind. Ernüchternd sind allerdings aktuelle Untersuchungen zur Qualität der Follower. Je mehr ein Unternehmen hat, desto inaktiver sind die Follower. Vermarktungsaktionen wie Verlosungen führen zwar zu einer wachsenden Community, doch dieser Effekt verpufft schnell wieder. Obendrein ist das Wissen über die Facebook-Community bei den Unternehmen überschaubar. Dabei gäbe es im Austausch mit dem Verbraucher viel zu lernen. Was begeistert ihn an der Marke? Wo ist er kritisch? Was müsste das Unternehmen tun, damit das Produkt weiterempfohlen wird? In den USA und in Kanada haben namhafte Markenunternehmen so genannte Community-Panels aufgebaut. Das sind Communities, die eigens für eine Marke entwickelt werden. Sie lassen sich vollständig auf die Marke anpassen und in die gesamte Kommunikation mit dem Verbraucher einbinden. Im Community-Panel können die Marken-Fans befragt und zum Mitmachen aufgefordert werden. Wer seine Community gut führt, bietet Foren an, auf denen sich die engagierten Markenanhänger intensiver austauschen. Das alles findet auf der eigenen Plattform statt mit dem eigenen Datenschutz ohne Zugriff eines fremden Unternehmens auf die Kundendaten. Das Community-Panel liefert zugleich detaillierte Kenntnisse über die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden. Das ist nützlich für Marketing und Vertrieb. Derartige Umfragen können aber auch sehr gut in der Pressearbeit genutzt werden. Der Aufwand für ein Community-Panel ist überschaubar, denn inzwischen gibt es erprobte Softwareangebote.

Sie möchten ein Best Practice für ein Community-Panel zugeschickt bekommen? Dann fordern Sie es bitte hier an.


Jessica, 29 Nov 2012, 14:10 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe großes Interesse an einem best Practice für ein Community-Panel und würde mich über die Zusendung sehr freuen.

Viele Grüße

Jessica Ludwig
Roger, 29 Nov 2012, 15:02 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe großes Interesse an einem best Practice für ein Community-Panel und würde mich über die Zusendung sehr freuen.

Viele Grüße


RT
Ben, 29 Nov 2012, 15:23 Uhr
ihr Best Practice für ein Community-Panel, ist das das gleiche wie unter

unter http://vcu.visioncritical.com/wp-content/uploads/2012/06/20120605_Lisa_BPB_SetUpBestPractices_CP.pdf
Gunther, 29 Nov 2012, 18:12 Uhr
Als Inhaber der PR-Agentur PR-KONZEPT.COM interessiere ich mich für Ihre Auswertung!

Herzlich grüßt Sie aus NRW

Gunther Fessen
Hans-Joachim, 29 Nov 2012, 18:16 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,

auch ich habe großes Interesse an einem Best Practice für ein Community-Panel und würde mich über die Zusendung sehr freuen.

Viele Grüße
Jens, 30 Nov 2012, 06:30 Uhr
Guten Morgen,
ja, schicken Sie mir das Dokument. Eine Alternative zu Facebook ist immer willkommen.

Mit freundlichem Gruß
Jens Kohagen
Dipl-Päd und PR-Berater
Britta, 30 Nov 2012, 10:18 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe Interesse an Ihrem Dokument und freue mich über die Zusendung. Vielen Dank.

Herzliche Grüße
Britta Herhaus
www.dual-study.de
Hermann-Josef, 02 Dec 2012, 14:03 Uhr
Bitte senden Sie mir – sofern es nicht mit Kosten verbunden ist – bitte ein Best Practice-Beispiel für ein Community Panel. Danke!
Inacarol, 05 Dec 2012, 11:34 Uhr
Gerne, bitte schicken Sie mir ein Best Practice-Beispiel mit Auswertungen, falls es nicht mit Kosten verbunden ist
Merci
Redaktion ThinkTank-PR, 05 Dec 2012, 13:36 Uhr
Liebe Leser,

wenn Sie Interesse am Best Practice haben, dann fordern Sie es einfach per Mail an. Hierzu senden Sie entweder eine E-Mail mit dem Betreff "Community-Panel" an redaktion@thinktank-pr.de oder klicken Sie auf den obigen Link im Text.
Vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße aus Hamburg,

ThinkTank-PR Redaktion
Barbara, 06 Dec 2012, 15:29 Uhr
Ihr Artikel hat uns sehr gut gefallen. Wir haben auf unserer Website dazu verlinkt (Rubrik "News"). Würde mich freuen, wenn Sie damit einverstanden sind.

Vielen Dank.
Barbara Schreiter
Agentur für kreative PR
Claudia, 30 Dec 2012, 09:23 Uhr
Hochinteressant! Könnten Sie mir bitte per EMail das Best Practice zusenden. Vielen Dank im Voraus und beste Grüße aus Wolfsburg!

Claudia Kayser
Birgit, 02 Jan 2013, 16:24 Uhr
Bitte senden Sie mir ein Best Practise Beispiel für ein Community Panel zu.
Danke im voraus.
Clau, 20 Jan 2013, 01:35 Uhr
P.S.: The fun thing is: every time rightwing poinilciats want to close Reitschule, the creative community of Bern gets together and produces great stuff to show the solidarity with the place. Now there has been a CD production and several video clips. The song Erich, warum bisch Du nid Ehrlich? * of radio comedian Mfcslfcm (a Swiss version of Borat/Ali G.) even has entered the Swiss charts. More info here.
David, 28 Apr 2014, 12:07 Uhr
Hallo zusammen!

Den besten Artikel, den ich bisher zum Thema “Gründe gegen Facebook” gelesen habe, ist dieser hier:
http://gerrit-hamann.de/gruende-gegen-facebook-und-google/

Wirklich sehr ausführlich und tiefgründig.

Viel Spaß beim Lesen!
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