Schwulenfeindlicher Unterwäsche-Tweet: Deutsche halten Rauswurf für übertrieben





Schwulenfeindlicher Unterwäsche-Tweet: Deutsche halten Rauswurf für übertrieben


thinktank-pr.de.de
16.02.2018

Schwulenfeindlicher Unterwäsche-Tweet: Deutsche halten Rauswurf für übertrieben

48 Prozent der deutschen Internetnutzer halten den Rauschmiss eines CNN-Kommentators aufgrund eines vermeintlich schwulenfeindlichen Tweets für nicht gerechtfertigt.


Der Journalist hatte Folgendes getwittert: „Wenn ein Kerl auf eurer Super-Bowl-Party entzückt ist über David Beckhams H+M-Unterwäsche Werbung, dann verprügelt ihn“. Lediglich knapp 29 Prozent der Deutschen unterstützen die Kündigung aufgrund dieses Kommentars, die restlichen 23 Prozent zeigen sich unentschieden. Das ergibt eine repräsentative Umfrage der Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern.

Danach gefragt, wie schlimm sie selbst den Tweet einstufen, sind die Onliner geteilter Meinung. Nach Ansicht jedes dritten Deutschen ist die Äußerung des Journalisten total daneben (33 Prozent). 28 Prozent sagen, dass der CNN-Mitarbeiter zwar über das Ziel hinausgeschossen ist, es aber Schlimmeres gibt. Weitere 23 Prozent sind der Meinung, dass die ganze Diskussion vollkommen übertrieben ist, weil es ein einfacher Scherz war.

Auf die Frage, was getan werden sollte, um solche Fälle künftig zu vermeiden, setzt die Mehrheit der Deutschen auf den gesunden Menschenverstand. 33 Prozent sind der Meinung, Unternehmen müssten nichts anders machen als bisher, weil die Mitarbeiter von sich aus wissen sollten, was sie posten können und was nicht. Nach Ansicht von jedem vierten Befragten sollten grundsätzlich nur eindeutig berufsrelevante Inhalte gepostet werden, um Scherze wie den des CNN-Kommentators zu vermeiden. Weitere 16 Prozent plädieren für strengere Regeln in Unternehmen und klare Vorgaben, was über Social Media verbreitet werden darf.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.