Social Media: Mehr Budgets, aber kaum Erfolgsmessung





Social Media: Mehr Budgets, aber kaum Erfolgsmessung



thinktank-pr.de.de
16.08.2018

Social Media: Mehr Budgets, aber kaum Erfolgsmessung

Social-Media-Kommunikation wird zwar zunehmend professionell angegangen und immer mehr Budget für Online-Aktivitäten im Web bereitgestellt. Nur jede fünfte Organisation setzt allerdings Kennzahlen oder Kennzahlensysteme ein, um den Erfolg zu bestimmen. Das zeigt die Studie Social Media Delphi 2012.


Ausgaben für Social Media

In den meisten Führungsetagen ist angekommen, dass Social Media für die interne und externe Kommunikation von Bedeutung ist. Bei 70 Prozent der befragten Kommunikationsmanagern befürwortet das Top-Management die Social-Media-Aktivitäten. Das sind 21 Prozentpunkte mehr als in der Vorjahreserhebung. 39 Prozent der Befragten haben mittlerweile sogar spezifische Budgets für Social Media (plus 22 Prozentpunkte seit 2011). Investiert wird vor allem in Inhalte sowie in Strategien, den Aufbau von Kanälen und die Entwicklung von Netzwerken.

Social Media Guidelines gibt es in vier von zehn befragten Organisationen. Inhaltlich geht es dabei am häufigsten um Benimmregeln im Social Web, die Trennung beruflicher und privater Aktivitäten sowie Ansprechpartner für Social-Media-Aktivitäten. Für die Integration von Social Media in vorhandene Organisationsstrukturen gibt es keine Patentrezepte. Meist werden zentrale Expertise und dezentrale Umsetzung kombiniert. Bei knapp einem Drittel überwiegt noch die spontane, experimentelle Zusammenarbeit. Nur noch 19 Prozent der befragten Organisationen agieren ohne jede Regelung.

Hintergrundinformationen:

Für die Studie Social Media Delphi 2012 wurden von der Universität Leipzig 860 Kommunikationsverantwortliche in Unternehmen, Behörden, Politik, Verbänden und Non-Profit-Organisationen befragt. Als Gemeinschaftsprojekt mit Fink & Fuchs Public Relations (Wiesbaden) und dem Magazin „pressesprecher“ (Berlin) folgt die „Social Media Delphi 2012“ auf die Vorgängerstudie „Social Media Governance“ mit erweitertem Studiendesign.



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