Twitter ist Epizentrum der meisten Social Media Krisen





Twitter ist Epizentrum der meisten Social Media Krisen



thinktank-pr.de.de
24.05.2018

Twitter ist Epizentrum der meisten Social Media Krisen

Twitter ist der Ursprungskanal von mehr als 50 Prozent aller Social Media Krisen. Das heißt: Der erste Impuls des Erdbebens geht in jeder zweiten Krise von dem Microblog aus. An zweiter Stelle steht Facebook.


© Christian Faller

In dem Social Network Facebook breiten sich Krisen rasch aus und werden in der Regel deutlich detaillierter diskutiert als auf Twitter. Sogar Shitstorms, die auf anderen Kanälen ins Rollen kommen, verlagern sich häufig auf Facebook. Eher selten Quelle von Diskussionswellen im Web sind Blogs oder die Video-Plattform Youtube. Auf diesen Kanälen wird zwar häufig, das eigentlich brisante Material veröffentlicht, das Grund für die Empörung ist, die Diskussionen starten aber meist woanders.

Der häufigste Auslöser von Krisen sind Kunden der betroffenen Unternehmen oder Organisationen. Gründe der Empörung sind vor allem Produktbeschwerden und ein unethisches Verhalten der Firmen. Dabei ist es jedoch egal, ob ein Unternehmen im Social Web aktiv ist oder nicht – ein Shitstorm trifft Aktive ebenso wie Social-Media-Verweigerer.

Hintergrundinformationen:

Die Ergebnisse basieren auf einer Untersuchung von Christian Faller, der im Rahmen seiner Bachelorarbeit 30 Krisen aus dem Jahr 2011 analysiert hat. Grundlage waren drei Fragen: 1. Wo liegen die Ursprünge von Social Media Krisen? 2. Wer sind die wichtigsten Auslöser von Shitstorms? 3. Was sind die häufigsten Gründe von Shitstorms?

Zur kompletten Bachelor-Arbeit zu Epizentren von Social Media Krisen auf Englisch geht es hier (PDF).



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