Wie Coca-Cola seine Social Media-Präsenz steigert





Wie Coca-Cola seine Social Media-Präsenz steigert


thinktank-pr.de.de
24.05.2019

Wie Coca-Cola seine Social Media-Präsenz steigert

Coca-Cola hat seine herkömmliche Firmen-Homepage durch das Online-Magazin „Coca-Cola Journey“ ersetzt. Darin rücken die direkten Unternehmensinformationen fast in den Hintergrund – im Mittelpunkt stehen professionelle Artikel, Bilder und Videos rund um die Themenbereiche Unterhaltung, Glück und eine bessere Welt. Coca-Cola versucht so, seine Zielgruppe durch Liquid Content Marketing zu erreichen – durch interessante Inhalte, die die Leser dazu verleiten sollen, sie über soziale Netzwerke weiterzuverbreiten.


er schon im 19. Jahrhundert gegründete Getränke-Großkonzern zeigt damit der Konkurrenz, wie man in der Welt des Web 2.0 seine Botschaften zum Kunden bekommt. Wie auch die Studie „Werbung verliert, Marketing erodiert, PR gewinnt“ des Faktenkontors zeigt, gehen simple Ein-Weg-Kommunikationen nach dem Motto „Ich sage Dir, warum mein Produkt toll ist“ am Empfänger vorbei. Konsumenten suchen sich die Inhalte, mit denen sie sich beschäftigen, selbst aus – und fordern in Zeiten von Facebook, Foren und Co. Dialoge statt Monologe. Sie wollen nicht nur zuhören, sondern auch gehört werden – und zeitnah eine Antwort erhalten.

Coca-Cola hat sein „Journey“ genau auf diese Anforderungen zugeschnitten. Obwohl vor Inhalten geradezu überbordend, ist die Seite übersichtlich und gut zu navigieren – und zu jedem Inhalt gibt es eine Reihe von „Share“-Buttons. Ein Klick, und man kann ihn über Facebook, Twitter, LinkedIn oder Pinterest teilen. Ein bis zwei Klicks mehr, und man hat Zugriff auf insgesamt 56 Soziale Medien und verwandte Anwendungen.

 

Startseite Journey – Quelle: Coca-Cola Deutschland
Startseite Journey

 

Das Kalkül des Kaltgetränkeherstellers scheint aufzugehen: Seit dem Start von Journey Deutschland ist Coca-Cola deutlich stärker auf Facebook und Twitter präsent als vorher. Auf Facebook wurde Coca-Cola in den ersten drei Wochen nach dem Journey-Launch um 43 Prozent häufiger erwähnt als in den drei Wochen davor. Auf Twitter stiegen die Erwähnungen im selben Zeitraum um mehr als 27 Prozent. Das zeigt ein Blick in den Web-Analyzer von Valuescope.

Die deutsche Variante von „Journey“ ist die zweite weltweit nach der US-amerikanischen. Weitere sollen folgen. Nach dem Prinzip: Frisches Liquid Content Marketing für flüssige Erfrischungen.



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