Flexibilität ist das A und O – besonders für Frauen, die ihren beruflichen Erfolg mit familiärer Verantwortung vereinen wollen. Im Zeitalter der Sheconomy, in dem wirtschaftlicher Wandel maßgeblich von weiblicher Führung geprägt wird, bildet genau diese Flexibilität das Fundament moderner Unternehmenskultur.
Erfolg ist nicht länger an sture Präsenzzeiten und klassische Karriereleitern gebunden – wie Daniela Reumann, Geschäftsführerin von BIPA, im Wirtschaftsmagazin „Sheconomy“ unterstreicht. Mit der Initiative „Ehrlich gesagt“ zeigt BIPA, wie sich Unternehmen weiterentwickeln und weibliche Perspektiven authentisch einbinden, um den Wandel wirklich zu gestalten und nicht nur von Gleichstellung zu sprechen. Doch wie sieht das in der Praxis aus, wo lauern noch Hindernisse, und welche Verantwortung übernehmen Führungskräfte?
„Ehrlich gesagt“ – Wenn Tabus im Arbeitsalltag aufgebrochen werden
Im Gespräch erkennt man schnell: Bei BIPA bedeutet „Flexibilität ist das A und O“ nicht bloße Theorie, sondern gelebte Realität. Daniela Reumann setzt mit ihrer Initiative „Ehrlich gesagt“ ein Zeichen für mehr Offenheit im Berufsleben. Hier werden Themen wie Menstruation, Schwangerschaft oder die Doppelbelastung von Beruf und Familie enttabuisiert – und damit ganz bewusst in den unternehmerischen Fokus gerückt.
Du hast dich vielleicht auch schon gefragt, weshalb solche Themen noch immer schambehaftet sind, obwohl sie Millionen Frauen betreffen. Genau das will Reumann ändern. Sie bringt das Thema echte Vereinbarkeit auf die Agenda und macht vor, wie Unternehmen auf die Bedürfnisse der Belegschaft eingehen können, anstatt darüber hinwegzusehen oder Flexibilität rein oberflächlich zu versprechen.
Weiblicher Karriereweg bei BIPA – Einblicke aus erster Hand
Daniela Reumanns eigener Werdegang ist ein Paradebeispiel, wie eine Karriere heutzutage verlaufen kann und dass Herkunft, persönliches Engagement und die Bereitschaft zur Verantwortung neue Türen öffnen. Seit Kindheitstagen ist BIPA Teil ihres Lebens, ihre Mutter hat bereits für das Unternehmen gearbeitet. Reumann wurde zur Einkäuferin, formte beliebte Eigenmarken und entwickelte sich innerhalb des REWE-Konzerns weiter. Im Jahr 2026 steht sie an der Spitze des größten Drogeriefachhändlers Österreichs, und das mit einer Vision: Frauen müssen nicht zwischen Kind und Karriere wählen, sondern verdienen Unternehmen, die sie ernst nehmen und unterstützen.
Du spürst an diesen Beispielen: Flexibilität ist für Reumann nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Und sie weiß: Damit weiblicher Erfolg selbstverständlich werden kann, benötigt es Systeme, die das auch ermöglichen – etwa durch flexible Teilzeit-Führungspositionen und echte Jobsharing-Modelle.
Die unsichtbare Barriere: Warum Frauen noch immer benachteiligt sind
Trotz vieler Fortschritte bleibt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf heute für Frauen eine tägliche Herausforderung. Vieles hat sich verändert – doch noch immer scheitert der Aufstieg vieler an starren Strukturen. Reumann spricht es offen aus: „Viele Frauen müssen sich immer noch entscheiden oder kämpfen täglich mit der Doppelbelastung.“
Du kennst das bestimmt auch: Karrierechancen gibt es viele – aber wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen, bleiben sie unerreichbar. Die sogenannte gläserne Decke ist nicht bloß ein Klischee, sondern Realität in vielen Branchen. Rollenverständnisse, unflexible Arbeitszeitmodelle und Vorurteile sorgen dafür, dass vor allem Mütter schnell als weniger belastbar gelten. Hier setzt BIPA an: Geteilte Führungsverantwortung und flexible Arbeitszeiten sollen genau diese Barrieren abbauen.
Flexible Modelle – Von der Idee zur Unternehmens-DNA
Was bedeutet echte Flexibilität für dich und andere Frauen im Arbeitsalltag? BIPA kreiert Arbeitszeitmodelle, die sich an Lebensrealitäten orientieren. So kannst du Führungsaufgaben übernehmen, auch wenn du in Teilzeit arbeitest oder deinen Arbeitstag an die Familienzeiten anpassen musst.
Jobsharing ist ein besonderer Fokus: Zwei Personen teilen sich eine Führungsrolle, Ressourcen und Verantwortlichkeiten. Die Erfahrung zeigt, dass damit Wissensaustausch, Resilienz und Innovationskraft gesteigert werden. Es geht nicht um einen netten Zusatz, sondern um eine ganzheitliche Unternehmenshaltung. Echte Flexibilität misst sich für Reumann daran, ob Frauen wirklich Karriere machen können – ohne sich für einen Lebensbereich komplett zu opfern.
Sheconomy: Wirtschaftlicher Erfolg braucht weibliche Perspektiven
Der Begriff Sheconomy steht für einen Paradigmenwechsel. Unternehmen profitieren dort, wo Frauen nicht nur mitarbeiten, sondern mitentscheiden und mitgestalten. Du merkst: Wirtschaftlichen Erfolg neu zu denken heißt, unterschiedlichste Erfahrungen und Herangehensweisen zuzulassen.
Daniela Reumann und BIPA verfolgen diesen Ansatz konsequent. Wenn 98 Prozent der Mitarbeitenden Frauen sind, ist die gezielte Förderung weiblicher Talente nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern des wirtschaftlichen Erfolgs. Flexibilität wird damit von einem individuellen Wunsch zur strategischen Notwendigkeit.
Wie Unternehmen von Diversity profitieren
Untersuchungen belegen, dass gemischte Teams kreativer und erfolgreicher agieren. Es geht um Perspektivenvielfalt, gegenseitigen Respekt – und darum, jede Stimme zu hören. Wenn Frauen alle Möglichkeiten bekommen, entfalten sie Potenziale, die früher oft verborgen blieben.
Nachhaltigkeit als Führungsprinzip – Verantwortung für heute und morgen
Nicht nur interne Strukturen werden bei BIPA überdacht. Auch beim Thema Nachhaltigkeit schlägt das Unternehmen neue Wege ein: Über 80 Prozent der beliebten BIPA-Eigenmarken werden in Österreich produziert, kurze Transportwege schonen Umwelt und stärken die heimische Wirtschaft. Auch das Verpackungsmanagement wird laufend optimiert.
Du fragst dich vielleicht, wieso Nachhaltigkeit so im Fokus steht? Für BIPA ist sie mehr als ein Trend – sie ist Teil des unternehmerischen Selbstverständnisses. Wer heute Verantwortung übernimmt, denkt ganzheitlich und über den Tellerrand hinaus: Frauenförderung und Umweltschutz gehören für die moderne Führung zum selben Wertekanon.
Die Zukunft gestalten: Strategien bis 2026 und darüber hinaus
Das Jahr 2026 markiert für BIPA nicht nur hinsichtlich Gleichstellung wichtige Zwischenschritte. Auch in Sachen Nachhaltigkeit wird konsequent weitergebaut – sowohl im Sortiment als auch bei Prozessen und Lieferketten. Immer mehr Kundinnen und Kunden legen Wert auf umweltbewussten Konsum, und die Unternehmen reagieren: Flexible, verantwortungsbewusste Modelle sind längst Wettbewerbsvorteil.
Mut zur Offenheit: Das neue Verständnis von Führung
Abseits aller Strategien ist eines zentral: Wirkliche Veränderung geschieht nur durch offene Gespräche. Mit der Initiative „Ehrlich gesagt“ wird vorgelebt, wie du und andere Mitarbeitende in einen angstfreien, authentischen Dialog treten können – unabhängig von Position oder Geschlecht.
Gerade für weibliche Führungskräfte ist es wichtig, über eigene Erfahrungen sowie Hindernisse zu sprechen und Vorbild zu sein. So entstehen Netzwerke, die Mut machen und zum Experimentieren anregen – und die zeigen, dass Schwächen zu Erfolgsgeschichten werden können.
Fazit – Flexibilität ist das A und O für die weibliche Wirtschaft
Österreichs größter Drogeriefachhändler zeigt: Die Zukunft weiblicher Wirtschaft ist flexibel, offen und verantwortungsbewusst. Daniela Reumanns Ansatz beweist, dass echte Flexibilität Raum für Individualität und Vielfalt gibt – und dass davon das gesamte Unternehmen profitiert. Die Herausforderungen sind unübersehbar, doch mit Engagement und Innovationsgeist wird daraus ein Erfolgsmodell für kommende Generationen.
Erfolg in der Sheconomy bedeutet, Regeln gemeinsam neu zu definieren und mutig umzusetzen. „Flexibilität ist das A und O“ ist weit mehr als ein Slogan – es ist ein Versprechen, das BIPA und andere Unternehmen in der Wirtschaftswelt von morgen leben.