Theresa Krato wird Geschäftsführerin des IVA – Sheconomy Wirtschaftsmagazin Erfolg. Mit ihrer Berufung an die Spitze des Kompetenzfelds Kommunikation und Politik beim Industrieverband Agrar (IVA) übernimmt Theresa Krato ab dem 1. Juni 2026 eine Schlüsselfunktion in einer herausfordernden Zeit für die Agrarbranche in Deutschland.
Ihre Aufgabe reicht dabei weit über die reine Leitungsfunktion hinaus: Sie setzt auf die Weiterentwicklung der strategischen Kommunikation des Verbandes und den intensiven Dialog mit Politik, Medien und der breiten Öffentlichkeit. Was bedeutet dieser Führungswechsel für den IVA, warum ist gerade jetzt Kommunikation im Agrarsektor so wichtig – und wie will Krato die Weichen für eine zukunftsfähige Agrarwirtschaft stellen?
Hier erfährst Du die Hintergründe, Einschätzungen und welche Impulse von der neuen Führungsspitze zu erwarten sind.
Ein Wechsel an der Spitze: Vom Fachbereich zur Geschäftsführung
Mit Theresa Krato rückt erstmals eine langjährige Expertin aus den eigenen Reihen an die Geschäftsführungsspitze des IVA. Ihr bisheriger Verantwortungsbereich – die Leitung für Pflanzenernährung und Biostimulanzien – bot ihr Einblicke in die vielschichtigen Herausforderungen, denen sich die Agrarbranche heute gegenübersieht. Im Verband hat Krato sich als pragmatische und vernetzte Gestalterin mit Weitblick etabliert. Nun soll sie mit ihrer Erfahrung die IVA-Kommunikation strategisch neu ausrichten. Dabei kommt es vor allem auf ihre Nähe zur Branche und ihr Verständnis für politische Prozesse an – beides hat sie in den vergangenen Jahren stetig vertieft.
Der IVA: Stimme einer zentralen Branche im Wandel
Der Industrieverband Agrar ist eine der wichtigsten Interessenvertretungen in Deutschland, wenn es um moderne Landwirtschaft, Pflanzenbau, Ressourceneffizienz und Innovationen im Agrarsektor geht. Der Verband steht für die Anliegen und Herausforderungen einer Branche, die sich permanent unter dem Radar politischer, gesellschaftlicher und ökologischer Entwicklungen bewegt. Seit Jahren steigt der Druck auf Unternehmen und Institutionen im Agrarbereich, sich zu den relevanten Themen unserer Zeit klar zu positionieren: Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Digitalisierung.
Die Bedeutung der strategischen Kommunikation
Theresa Krato wird als Geschäftsführerin des IVA eine Rolle einnehmen, die sehr deutlich im Zeichen der Kommunikation steht. Nie zuvor war der Dialog zwischen Verband, Politik und Gesellschaft so entscheidend wie heute. Die öffentliche Meinung zu Agrarthemen ist geprägt von Unsicherheit, Debatten um nachhaltige Bewirtschaftung und technologischen Wandel in der Landwirtschaft. Krato betont: Die Themen unserer Branche sind stärker denn je im Fokus der politischen und gesellschaftlichen Diskussion. Diese Herausforderungen nehmen immer mehr Einfluss auf Gesetzgebung, Marktbedingungen und den internationalen Wettbewerb.
Das Ziel ist, den IVA als verlässlichen sowie moderierenden Partner weiterzuentwickeln und die Sicht von Landwirten, Forschern und Unternehmensvertretern differenziert einzubringen. Die Kommunikationsstrategie des Verbandes muss dabei nicht nur aktuelle Debatten aufnehmen, sondern auch die Zukunft der Branche mitgestalten – hin zu mehr Innovation, Klimaverantwortung und gesellschaftlicher Akzeptanz.
Perspektivwechsel: Politik und Öffentlichkeit einbinden
Kratos Erfahrung wird dafür sorgen, dass die Sichtweisen und Interessen der Agrarwirtschaft künftig noch stärker in politische Prozesse und die öffentliche Debatte einfließen. Dieser Weg ist herausfordernder als je zuvor, denn viele Positionen werden heute kritisch hinterfragt. Der IVA wird durch Krato neue Akzente setzen und sich den Erwartungen an Transparenz und Kommunikation stellen. Das bedeutet zugleich, gemeinsam mit ihren Teams proaktiv auf Medien, Stakeholder und Entscheidungsträger zuzugehen, komplexe Themen verständlich zu erklären und Diskussionsräume zu schaffen.
Abschied und Neuanfang: Martin May und das neue Führungsteam
Mit dem Führungswechsel an der Spitze des Bereichs Kommunikation und Politik verabschiedet sich der Verband zugleich von Martin May. Über 17 Jahre hat er wesentliche Impulse gesetzt, die Kommunikationsstrukturen aufgebaut und den Verband in zahlreichen Krisenzeiten souverän nach außen vertreten. May verlässt auf eigenen Wunsch den Verband. Sein Nachfolger bei der Rolle an der Spitze ist ein Zeichen für Wandel, aber auch für Kontinuität aus den eigenen Reihen.
IVA-Hauptgeschäftsführer Frank Gemmer hebt das Fingerspitzengefühl und die strategische Weitsicht von May hervor – Eigenschaften, die auch für Krato essenziell werden. Mit ihr übernimmt eine Führungspersönlichkeit, die nicht nur die Sprache der Branche spricht, sondern auch die Herausforderungen moderner Öffentlichkeitsarbeit aus erster Hand kennt. Für dich als Beobachter:in des Agrarsektors ist es spannend zu sehen, wie Krato neue Wege gehen wird und was das für die Positionierung des IVA bedeutet.
Erweiterung der Geschäftsführung und neue Impulse
Zeitgleich mit Kratos Ernennung wird Dr. Mark Winter in die Geschäftsführung berufen. Er steht für Wissenschaft und Innovation – ein Kompetenzfeld, das für die Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft von zentraler Bedeutung ist. Mit diesem Schritt setzt der IVA auf ein breit aufgestelltes Führungsteam, das sich den vielfältigen Herausforderungen stellen kann. Krato und Winter stehen künftig gemeinsam an der Spitze – sie bilden sozusagen einen Brückenschlag zwischen wissenschaftlicher Exzellenz und gesellschaftsorientierter Kommunikation.
Wohin steuert der IVA? Erwartungen an die neue Führung
Theresa Krato steht nun vor der Aufgabe, die Kommunikationslandschaft des IVA in einer Zeit zu modernisieren, in der der Druck auf Agrarverbände stetig steigt. Die Branche sieht sich neuen Anforderungen gegenüber: Verbraucherschutz, Nachhaltigkeit, internationale Wettbewerbsfähigkeit und Transparenz sind keine Schlagworte mehr, sondern konkrete Ziele.
Die Erwartungen an Krato sind hoch. Ihr Handeln wird maßgeblich beeinflussen, wie der IVA künftig auf politische Spielräume Einfluss nimmt, wie er Debatten moderiert und Themen wie Ernährungssicherheit und Innovation in den Vordergrund rückt. Es gilt, Brücken zu bauen zwischen Agrarforschung, industrieller Entwicklung, politischer Interessenvertretung und gesellschaftlicher Akzeptanz. Die Frage ist: Wie kann der IVA mit vernetzter Kommunikation sicherstellen, dass die Innovationskraft der Branche und die realen Herausforderungen in der öffentlichen Wahrnehmung ankommen?
Fokus auf Dialog, Transparenz und Zukunftsorientierung
Du stehst – ob als Branchenmitglied, Beobachter:in oder interessierte:r Bürger:in – vor der Frage, wie sich die Stimme des IVA unter Kratos Führung verändern wird. Ein Fokus wird auf einem offenen Dialog liegen. Deine Anliegen aus der Praxis sollen aufgenommen und gebündelt an Politik und Öffentlichkeit vermittelt werden. Gesprächsrunden mit Fachleuten, Bürgerversammlungen, öffentliche Diskussionsformate – das sind nur einige Instrumente, mit denen Krato die Verbandskommunikation neu denken will.
Transparenz wird ebenso ein zentrales Leitmotiv. Komplexe Entscheidungsprozesse, neue gesetzliche Vorgaben oder technische Innovationen sollen verständlich erklärt und durch den Verband aktiv nach außen getragen werden. Krato setzt dabei auf flache Hierarchien, interaktive Formate und die Vernetzung von Mitgliedsunternehmen.
Ausblick: Was bedeutet der Wechsel für die Agrarbranche?
Die Neuausrichtung des IVA mit Theresa Krato an der Führungsspitze wirft wichtige Fragen für die Branche in Deutschland und darüber hinaus auf. Eine nachhaltige, sichere und innovative Land- und Agrarwirtschaft lässt sich nur gestalten, wenn die Kommunikation mit Politik und Gesellschaft gelingt. Die enge Verflechtung von Wirtschaftsinteressen, wissenschaftlichem Fortschritt und gesellschaftlicher Verantwortung ist längst zum Maßstab geworden.
Die nächsten Jahre werden zeigen, wie Krato und ihr erweitertes Führungsteam den Verband durch eine Zeit des Wandels führen. Es bleibt spannend, wie der IVA mit neuer strategischer Ausrichtung den Herausforderungen begegnet, die beispielsweise durch den Green Deal der EU, Digitalisierung in der Landwirtschaft und Klimaschutzinitiativen entstehen. Die deutsche Agrarbranche ist international vernetzt – ihre Zukunft wird maßgeblich von Kommunikationsstärke, Netzwerkfähigkeit und einer aktiven Rolle an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft geprägt.
Fazit: Umbruch und Chance für die Zukunft
Mit Theresa Krato als neue Geschäftsführerin des IVA rückt die Kommunikationsarbeit des Verbands in den Mittelpunkt einer modernen, offenen und zukunftsorientierten Agrarwirtschaft. Für dich bedeutet diese Entwicklung die Chance, noch näher am Geschehen zu sein, aktiv am Branchendialog teilzunehmen und echte Veränderungen in der öffentlichen Wahrnehmung landwirtschaftlicher Themen zu erleben. Die kommenden Monate zeigen, wie Krato mit Innovationsgeist und Dialogbereitschaft dem IVA neue Impulse verleiht – und wie die Branche gemeinsam mit Politik, Forschung und Gesellschaft auf die Herausforderungen der kommenden Jahre reagiert.